Obedience

 

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Obedience


Obedience

Was versteht man unter der Sportart Obedience ?

Obedience ist eine sehr feine Art der hohen Schule in der Hundeausbildung.

Die immer bei mir im Kopf anfängt in meinem denken !!!
bei meinem ich will.!!!

Obedience ist kein Sport den ich mal eben so zum Spaß erarbeiten möchte.

Da gibt es andere Beschäftigungsmöglichkeiten die nicht so viel von mir verlangen.

Wenn ich nun aber für mich entschieden habe, ich will mich näher mit dem Sport Obedience befassen, dann liegt sehr viel Arbeit vor mir,
guter Wille  ruhige Nerven aber auch ganz viel Freude.

Obedience ist ein Sport , den ich mit jedem Hund egal welches Alter,
welche Rasse  ausüben kann.

Auch ich als Mensch habe die Möglichkeit,wenn ich gesundheitlich „ angeschlagen „ bin in dieser Sportart tolle Erfolge zu erzielen.

Nun fange ich mal an den Obedience Sport  etwas näher zu erklären.

Das ausführen der Arbeiten in dieser Sportart muss gleich zu Beginn sehr sorfältig sein, mein Hund weiß am Anfang der Ausbildung nicht wie z.B. eine Sitzübung auszusehen hat.Das muss ich aber schon in meinen Kopf haben, um es dann meinem Hund gleich richtig zeigen zu können.

Wie meine 100 % aussehen muss ich wissen.

Denn erst mit 60% zufrieden zu sein und dann später alles nochmal zu korrigieren weil ich nun auf einmal mit den 60% nicht mehr zufrieden bin , kann nicht der richtige Weg sein.

Das geht alles zu Lasten meines Hundes, denn er arbeitet immer in dem Glauben ,
so wie er es gerade ausführt ist es richtig.!!!denn so habe ich es ihm beigebracht.

Natürlich ist auch der Weg zur Begleithundeprüfung ein wichtiger und arbeitsaufwendiger Weg.

Wenn ich mich dann danach weiter im Sport mit dem Hund beschäftigen möchte, ist es leider so , wenn ich bis hier nur „ halbherzig „ mit den einzelnen Übungen gearbeitet habe, fange ich genau jetzt ganz von vorne an.

Denn das was ich mir für die Begleithundeprüfung mühsam erarbeitet habe, reicht von der Qualität nicht für den Obedience Sport,... leider.

Wenn ich mich eventuell schon früh dazu entschließen könnte, später mit meinem Hund auch weiter noch kreativ zu arbeiten, dann könnte diese Arbeit gleich in die richtige Richtung führen.

Natürlich fällt dann alles arbeiten etwas schwerer aus, es dauert eben eine Weile bis ich verstehe wie ich was erreichen kann.
Aber dafür arbeiten wir ja gemeinsam miteinander um auch voneinander zu lernen.

Wenn ich nun aber erkenne, das alles was ich bisher gemacht habe, nicht dem entspricht, was ich eigentlich erarbeiten wollte, und dann noch die Schuld bei meinem Hund suche, kann das nicht der richtige Weg gewesen sein
denn er hat ja nur das ausgeführt, was er von mir gelernt hat...!

Eine perfekte Vorarbeit im Training,was ist aber eine perfekte Vorarbeit ?
Wie kann ich sie erreichen ?

Die Perfektionierung des Trainings beginnt beim Hundeführer, also bei mir selbst.
Jeder Hundeführer trägt die Verantwortung für seine Fortschritte und Leistungen.

Das bedeutet für mich ,dass ich zuerst denken muss bevor ich mit dem Training beginne,und was ich dann am Ende erreichen möchte muss ich gleich zu Beginn in meinem Kopf haben.
Dann muss ich fühlen ob dieser Schritt, dem Ausbildungsstand meines Hundes angepasst ist. Bin ich mir dessen bewusst, dann entscheide ich mich dafür und handle dementsprechend.

Ich brauche viel Geduld und Selbstbeherrschung.

Nichts ist schlimmer als planlos vor sich hin zu arbeiten ohne Sinn und ohne Ziel.

Wenn ich will, das mein Hund eine Übung versteht,
muss ICH sie vorher zu 100% verstanden haben.

Ich arbeite ruhig und konzentriert meinem Ziel entgegen.

Das bedeutet auch daß ich meinem Hund die Zeit gebe, die er braucht.

Das heißt aber auch, daß wenn etwas schief läuft,
suche ich den Fehler immer bei MIR selbst ,

Mein Hund ist nur der Spiegel meiner Arbeit.

Entweder ich trainiere mit Plan und Überzeugung oder gar nicht.... fehlt eines von beiden, dann lass es lieber, mein Hund wird nämlich so keine Stütze in mir finden.

Für die die sich nun dafür entschieden haben mit ihrem Hund im Obedience zu arbeiten , liegt eine tolle aufregende Zeit.

Jetzt hat man langsam verstanden wieviel Spaß es macht besonders schöne Übungen zu formen.
Für den Hund immer wieder eine neue Herausforderung mit uns zu arbeiten.

Für uns immer wieder eine große Übung in uns zu gehen um zu prüfen war es so richtig hat mein Hund mich auch verstanden.

Und zu erforschen und zu suchen warum genau das was wir uns im Moment vorgenommen haben nicht so klappt wie wir es uns ausgemalt haben.

Den Mut zu haben wieder einen Schritt zurück zu gehen, zu dem Punkt als noch alles verstanden wurde auch das ist eine große Kunst das zu erkennen.
Sich selbst einzugestehen Fehler gemacht zu haben.

Genau dieses Auf und Ab stärkt das Vertrauen und die Bindung zwischen Mensch und Hund.
Es gibt uns die Möglichkeit mit zu erleben wie unser Hund mit seiner Aufgabe Vertrauen gewinnt und in sich wächst.
Wie er lernt auf unsere momentane Stimmung zu reagieren.

Und wir lernen uns zurück zu nehmen und alles neu zu überdenken.

Und nochmal in kleineren Schritten den Anfang zu suchen.

Das genau das ist Obedience .!!!

Ich freue mich neue Liebhaber für diesen außergewöhnlichen Sport begeistern zu können.

Eure Almuth Hanke

Copy nur mit meiner Erlaubnis

 

Welche Übungen gibt es im Obedience?

Man kann grundsätzlich zwischen Nah- und Distanzarbeit unterscheiden. Zur Naharbeit gehören Übungen wie Steh, Sitz und Platz aus der Fußarbeit heraus. Sitz und Platz werden beim Obedience auch unter großer Ablenkung und bei "Abwesenheit" des Hundeführer verlangt. Übungen wie das Vorrausschicken in ein Viereck aus Pylonen und das Apportieren eines Bringholzes gehören zu den Distanzübungen

Es gibt verschiedene Startklassen: Die Beginner – Klasse, und die Klassen 1-3. Die Klasse 3 ist die so genannte FCI-Klasse und beinhaltet sehr anspruchsvolle Übungen in Perfektion.

Die Hundeführer können sich durch entsprechende Erfolge mit ihrem Hund für die jeweils nächste Klasse qualifizieren.

Der Sport eignet sich grundsätzlich für alle Hunde ohne körperliche Beeinträchtigung. Um diesen Sport erfolgreich zu betreiben, muss der Hundeführer sich viel Zeit für das Training nehmen.

Einige Übungen eignen sich aber sicherlich auch für Hunde mit „Handicap“.

Es ist von Vorteil, wenn auch der Hundeführer ein gutes Körpergefühl besitzt, Grundsätzlich sollte man Spaß an der Arbeit mit dem Hund haben, sonst kann es schnell zu Ungeduld führen, die dann der Harmonie im Wege steht.

Wie bei allen Dingen im Leben ist es auch im Obedience wichtig, ein richtiges Maß an Ehrgeiz mitzubringen.

Ohne ihn würde man, bei den zum Teil sehr anspruchsvollen Übungen, nicht sehr weit kommen wird. Obedience ist auf jeden Fall, und eine sehr gute Möglichkeit dem Hund sinnvolle Beschäftigung zu bieten, die Bindung zwischen sich und dem Hund zu intensivieren und gemeinsam viel Spaß zu haben.