Welpenausbildung

 

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Dog-Sport-Gemeinschaft

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Flensburg e.V.

 
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Welpenausbildung

 

 Warum so wichtig?

Ein Welpe mit 8 Wochen ist ein unbeschriebenes Blatt, er muss erst lernen wie Hunde miteinander umgehen.

Die meisten Welpen werden mit 8 oder 12 Wochen abgegeben.

In diesem Alter fängt der Welpe erst an zu lernen und wird jetzt schon aus seinem Sozialverband Hundefamilie herrausgerissen,

das ist ein großer Schock für den kleinen Welpen.

Das er es überhaupt so wegsteckt, verdankt er seiner außerordentlichen Anpassungsfähigkeit.

Jeder Hund begegnet in seinem Leben anderen Artgenossen,

und viele Konflikte entstehen unter Hunden erst dadurch, dass manche Hunde ihre eigene Sprache nicht richtig gelernt haben.

Den feinen Umgang miteinander, haben sie nie gelernt, weil sie so früh zu uns in die Menschenfamilie gewechselt sind .

Dem isoliert gehaltenen Familienhund fehlt die Sicherheit des Hunderudels.

Von einem Menschen , der als Kind keine soziale Beziehung knüpfen konnte, erwarten wir in der Regel nicht, dass er sich als Erwachsener problemlos in die Gemeinschaft integriert.

Bei einem Hund halten wir es für vollkommen selbstverständlich.

Wofür ist nun die Welpengruppe gut ?

Stellen Sie sich vor eine Gruppe von jungen Hunden lässt man nun wie wild auf dem Übungsgelände hin und her jagen, ( denn etwas anderes können sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht )

dann wartet man eine halbe Stunde, und fängt seinen Welpen wieder ein.

Wenn die kleinen HUnde unter sich sind, sagt keiner wie sie sich richtig verhalten sollen, keiner sagt was richtig oder falsch ist," sie spielen ja nur miteinander ".!

Und dann noch die Sache mit dem Welpenschutz, ja den gibt es tatsächlich,.....

aber nur innerhalb der eigenen Hundefamilie,--- nicht unter fremden Hunden.

Die Realität der Natur sieht anders aus:;

Die Welpen des fremden Rudels sind eher eine Beute als Spielgefährten.

Wenn die Welpenbesitzer das begreifen würden und besser auf ihre Kleinen Hundchen aufpassen,

würde es mit Sicherheit auch weniger schlimme Übergriffe durch fremde Hund geben.

Darüber hinaus sollte in dieser Phase der Entwicklung ein erfahrener und ausgeglichener erwachsener Hund mit in der Welpengruppe integriert  werden,

mit seiner Unterstützung verläuft die Erziehung und Prägung des Junghundes erheblich leichter und störungsfreier ab.

Weil in seiner Sprache gesprochen wird,

und der junge Hund das richtige Verhalten gleich vorgelebt bekommt.

Dort wird dann zumindestens der Versuch gestartet die Basis für eine stabile Partnerschaft zu schaffen.

 

Was nehme ich zu einer Ausbildungsstunde mit?

Der Welpe sollte keine ansteckenden Krankheiten haben, entwurmt, und frei von Parasiten sein.  Für die eigene Sicherheit sollte er geimpft sein. Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte abgeschlossen sein.

Wetterfeste, bequeme und sportliche Kleidung, feste Schuhe.

Eventuell eine Bauchtasche in der das Spielzeug und dieLeckerchen Platz finden ( Käse, Fleischwurst).

Nicht das Fertigtrockenfutter das der Hund täglich bekommt, es sollte schon etwas besonderes sein, hineinpasst.

Das Leckerchen in kleinen (etwa die Größe einer ausgepulten Haselnuss) Stückchen in ausreichender Menge mitbringen.

Ein passendes Halsband oder ein Laufgeschirr und eine ganz einfache Leine. Nicht zu schwer, von etwa 1 Meter Länge.

                                           

Dann kann es losgehen!

So arbeiten wir!

Gewöhnung an Umweltreize


An unserer Welpengruppe dürfen selbstverständlich alle Rassen und Mischlinge teilnehmen. Das hat vor allem auch den Vorteil, dass die Welpen lernen, mit verschiedenen Arten von Körpersprache

(Mimik, Gestik, Körperhaltung) umzugehen und mit Hunden verschiedener Größe zurechtzukommen.

Gezieltes Training mit Umweltreizen


Die meisten Welpen wissen ihre Füße und Beine noch gar nicht richtig zu benutzen, sie sind also noch etwas " tollpatschig".

Um ihnen auf ihrem Weg zum erwachsenen Hund auch dabei zu helfen, führen wir Übungen an verschiedenen Geräten durch, die den Hund seine Füße spüren lassen.

Er lernt so, sie gezielt einzusetzen. Und dadurch, dass die Welpen verschiedene Hindernisse (mit Hilfe seines Menschen) kennen lernen, gewinnen sie ein Grundvertrauen zum Frauchen/ Herrchen und Selbstsicherheit für ihr gesamtes Leben.

Stärkung der Bindung Hund-Hundeführer!


Die Bindung des Hundes zum Hundeführer ist elementar für die gesamte Grunderziehung des Hundes.

Ein Hund, der nie gelernt hat, dass Frauchen/ Herrchen viel interessanter ist als alles andere auf der Welt, wird viel eher zum Streuner, als ein Hund, der gerne bei seinem Menschen bleibt. Weil er weiß, dass das sein wichtigster Kumpane ist, bei dem es immer viel Lob gibt.

Und außerdem sollte es uns Spaß machen zu sehen, dass unser kleiner Freund hinterhertapst und sich über uns freut.
Jeder Welpe/ Hund muss einige Benimmregeln lernen, um in der heutigen Gesellschaft bestehen zu können. Man sollte versuchen dem Hund die richtigen Regeln von vornherein beizubringen und nicht erst, wenn es schon ein arges Problem gibt.

Damit der Hund diese Regeln auch verstehen kann, müssen wir diese auch einhalten, und zwar absolut konsequent. Das heist, wenn der Hund später keine Menschen anspringen darf, darf er das als niedlicher Welpe auch nicht.

Und das obwohl dies in dem Alter für die meisten noch so süß ist. Was es für Spielregeln gibt, und wie man diese dem Hund beibringt, erfahrt ihr bei uns in der Ausbildungsstunde.

 

Sitz, Platz, Komm - wie fange ich es an?

Natürlich sollen Welpen, Welpen sein dürfen und was wir bestimmt nicht wollen ist eine "Frühdressur" der "Kleinen".

Aber trotzdem ist es enorm wichtig, dass die Grundsteine für alle wichtigen Gehorsamsübungen schon im Welpenalter gelegt werden.

Denn nur, wenn die Verknüpfungen für Befehle oft wiederholt werden, hat sie der Hund wirklich begriffen, und, wie auch bei Menschen, lernt der Welpe (bzw. das Kind) viel schneller und ist meistens dabei unverkrampfter als der erwachsene Hund (bzw. Mensch)


Viele Menschen wollen sich über die Familienhunderziehung hinaus mit ihrem Hund beschäftigen. Genau dafür sind die verschiedenen Hundesportarten hervorragend geeignet.

Wir geben einen Überblick über die bekanntesten Sportarten vor allem in Hinblick auf die Möglichkeiten, die unser Verein offen hält.

Um an der Welpengruppe (oder auch Junghundestunde) teilnehmen zu können, muss man selbstverständlich kein Mitglied sein.

Auch die Hunde, die "nur" ein Familienhund werden sollen, finden natürlich die gleiche Beachtung, wie alle anderen.

Die Übungen, die wir mit den Welpenbesitzern durchführen, sind, und das ist ganz wichtig, genauso Vorübungen für den Sport, als auch Grundübungen für die Sozialisatisierung des Familienhundes. Wir versuchen auf jede Frage individuell einzugehen, und greifen viele der Themen in unseren theoretischen Ausführungen auf.

Unsere Ausbildungsstunden finden selbstverständlich auch bei schlechtem Wetter statt, denn wir sind ja keine "Schönwettermenschen", nicht wahr? Und mit dem Hund rausgehen müssen wir ja sowieso.